Ein Ankeralarm überwacht, ob dein Boot den sicheren Radius um den Ankerpunkt verlässt — und warnt dich, bevor es kritisch wird. NauticCalc nutzt dafür das GPS auf dem Gerät, ohne Cloud. Diese Anleitung zeigt, wie du den Ankerpunkt setzt, den Radius sinnvoll wählst und ruhig schläfst.
Voraussetzungen
- GPS aktiv und mit stabilem Fix
- Anker gesetzt, ausreichend Kette ausgebracht
- iPhone geladen bzw. am Ladeanschluss für die Nacht
Schritt 1: Ankerpunkt setzen
Öffne Ankeralarm und speichere die aktuelle Position als Ankerpunkt — idealerweise im Moment, in dem der Anker fällt und hält. Ein früh gesetzter Punkt macht den Radius präziser.
Schritt 2: Radius wählen
Wähle den Radius aus Kettenlänge plus Puffer fürs Schwojen und den Tidenhub. Zu eng führt zu Fehlalarmen bei jedem Winddreher, zu weit meldet das Vertreiben zu spät. Denk an den Bogen, den das Boot am Schwojkreis beschreibt.
Schritt 3: Alarm aktivieren
Verlässt das Boot den Geofence, warnt die App. Der Alarm ergänzt Wache und Revierkunde — er ersetzt keine vollständige Ankerwache, besonders bei drehendem Wind oder schlechtem Grund.
Schritt 4: Nacht-Check
Prüfe vor der Nacht Fix-Qualität und Akkustand. Ankern wird oft automatisch im Logbuch erfasst, sodass du den Verlauf später nachvollziehen kannst.
Typische Fehler
- Radius zu eng → ständige Fehlalarme; zu weit → Warnung zu spät
- Ankerpunkt erst spät statt beim Fallen gesetzt
- Schwojkreis und Tidenhub beim Radius nicht bedacht
- iPhone-Akku über Nacht leer
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